Skulpturen auf meinem Weg
- isa belle

- 10. Jan. 2023
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 30. Nov. 2025
Erinnerungen an früher sind wie die Wurzeln eines Baumes.
Anfänge in Stein
Das erste Mal in Stein zu arbeiten, hat mir gut gefallen. Mich wie in einer Meditation einem Stein anzunähern und herauszufinden, was er zu sagen hat, war sehr erfüllend.
Skizzen in Ton im ersten Studienjahr...
Der Versuch, Gefühle durch eine Situation zu beschreiben.
abstrakte Skizzen in Ton... ungebrannt
eine Hand voll "Mensch"
Ich wollte herausfinden, wie lebendig die Figuren von sich aus sind. Liebevoll geformte Klumpen.
der Kopf eines Aktmodells... frei interpretiert
Zu meinem Erstaunen wollte die Skulptur kein Porträt eines Aktmodells werden, sondern nur mein Gefühl widergeben, dass ich während des Porträtierens hatte.
eine Arbeit mit der Motorsäge
Der Pappelstamm ist 250 cm hoch. Ich wollte ein Wesen gestalten, dessen Arme wie Flügel sind und die Öffnung so weit ist, dass nicht eindeutig ist - will es aus dem Stamm heraus oder drin bleiben? Seine Mitte ist so tief gesägt, dass es kaum mehr existiert.
so wenig wie möglich
Eine Menschen darzustellen, der gar nicht existiert, ist der Versuch ihn mit wenigen Drähten darzustellen.
ich schaffe eine "Situation"
Zum ersten Mal bespielt meine Arbeit den Raum und die Wände. Die Figuren und ihre Wandzeichnungen schaffen eine Imagination von Innen und Außen.
ein Porträt vom Porträt

Ich gestaltete ein Selbstporträt, nicht realistisch, sondern nach dem Gefühl. Nach dem Abnehmen der Form für den Bronzeguss geht die oberste Haut ab und begeistert mich so, dass ich den Kopf nochmals abforme und gieße.
eine Hommage an meine Vorbilder
Ich bin beeindruckt von den alten Skulturen der Ägypter mit ihren majestätisch symbolhaften Formen und Körperhaltungen. Ich gehe also ins Ägyptische Museum in Berlin und zeichne und lerne von den großen Meistern. Das ist meine Hommage.
Geschichten mit Stift und Wollfaden
Ich wollte eine Verbindung zwischen Zwei- und Dreidimensionalem, zwischen Zeichnung und Skulptur erschaffen und damit Geschichten lostreten.
und schließlich... "was bleibt"
Dies ist der erste Granitstein, den ich bearbeite. Er verführt mich, sehr wenig zu formen und den Stein an sich wirken zu lassen. Es könnte der Kern eines Menschen sein. Wenn man über die glatte, sanft geschwungene Oberfläche steift, spürt man, dass er fein gestaltet ist und vielleicht doch zu leben scheint.
































































Kommentare